Patienten-Info

Amalgam | Brücken | Geschiebe | Implantat | Inlay | Krone | Modellguss | Totalprothese | Veneers | Zähne | Zahnersatz

Eine Brücke …

ersetzt einen oder mehrere fehlende Zähne. Dabei werden die Zähne beschliffen, welche die Brücke später ”tragen”. Die tragenden Zähne werden überkront, fehlende Zähne werden durch die Brückenglieder ersetzt. Das Brückengerüst besteht aus einer Legierung und wird in der entsprechenden Farbe keramisch verblendet. Keramikstufen verhindern dunkle Ränder im Zahnfleischbereich.

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Eine Vollkeramikbrücke …

ist eine sehr hochwertige Variante, bei der das Brückengerüst und die Verblendung aus zahnfarbener Keramik besteht. Vorteile: Vollkeramikbrücken haben eine sehr gute Bioverträglichkeit. Sie verändern weder das Mundmilieu, noch reagieren sie auf bereits vorhandene metallische Versorgungen. Durch ihre Transparenz kommen sie der natürlichen Zahnsubstanz am nächsten. Ihre geringe Wärmeleitfähigkeit vermindert die Sensibilisierung für Heißes bzw. Kaltes.

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Eine Vollkeramikbrücke aus Zirkonoxid …

Zirkonoxid ist eine Oxidkeramik, welche besonders bei größeren Vollkeramikbrücken eingesetzt wird. Im CAD/CAM-Verfahren wird das Brückengerüst computergesteuert aus einem Keramikblock gefräst.

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Gesunde Zähne beschleifen für Brücken? Ist das notwendig?

Abb. teilverblendet Brücken erfordern das Beschleifen der Nachbarzähne. Dies kann durch Zahn-Implantate vermieden werden. Halten Sie ihre natürlichen Zähne gesund, indem Sie festsitzende Kronen & Brücken auf Implantaten verankern. Oftmals ist die Investition für Ihren Lebens- & Kaukomfort günstiger als erwartet. Es ist Ihre Entscheidung sich für modernen Zahnersatz zu entscheiden.

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Ein Geschiebe …

sind Parallelpassungen und verbinden herausnehmbaren Zahnersatz mit den natürlichen Zähnen. Sie bestehen aus zwei Paßteilen. Der Positivform (=Patrize), welche mit der Krone bzw. Brücke verbunden ist und einer Negativform (=Matrize), welche in den Zahnersatz integriert wird. Zur Verankerung des Zahnersatzes werden beide Paßteile ineinander geschoben. Eine kosmetisch günstige Lösung, da das Geschiebe nach dem Einsetzen vollständig vom Zahnersatz verdeckt wird. Geschiebe basieren alle auf diesem Grundprinzip, dennoch gibt es eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten. Konfektionierte Geschiebe, die sowohl starre, federnde und gelenkige Verbindungen ermöglichen, sowie manuell gefertigte Geschiebe. Die Wahl des Geschiebes ist von der jeweiligen Situation und den Platzverhältnissen abhängig.

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Ein Implantat …

ersetzt die natürliche Zahnwurzel im Kieferknochen und besteht aus Titan. Je nach Wahl des Implantats wird der Zahnersatz später fest verankert oder aber herausnehmbar gestaltet. Zum Beispiel in Form von Steg-, Druckknopf- oder Teleskopverbindungen. Durch ein Implantat lassen sich Lücken schließen, ohne gesunde Zähne zu beschleifen. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten sind durch Implantate vielfältiger, welches sich sehr positiv auf die Ästhetik auswirkt.

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Das Inlay …

wird aus einer Goldlegierung oder Keramik gefertigt. Der kariöse Teil wird durch das Inlay ergänzt. Inlays sind stabiler und entschieden langlebiger als Füllungen aus Kunststoff, zudem verfärben sie sich nicht. Onlays sind größer als Inlays und schließen einen oder mehrere Zahnhöcker ein. Der Übergang von einem Onlay zu einer Teilkrone ist fließend.

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Die Krone …

wird fest in die Zahnreihe integriert. Sie wird dem beschliffenen Zahn aufgesetzt und ergänzt diesen. Eine Krone besteht aus einem Metallkäppchen (Edelmetalllegierung oder Nichtedelmetall), auf der die Keramik in der entsprechenden Farbe aufgebrannt wird. Bei Galvanokronen besteht das Metallkäppchen aus 99,5%igem Feingold.

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Die Teleskopkrone …

fixiert den Zahnersatz durch Haft- und Gleitreibungswiderstände. Sie werden auch als ” Doppelkronen” bezeichnet, denn sie bestehen aus einer inneren und einer äußeren Krone. Die innere Krone deckt den beschliffenen Zahn ab. Die äußere Krone wird mit dem Zahnersatz (Modellguss oder Prothese) dauerhaft verbunden und wird für das Auge unsichtbar in den Zahnersatz integriert. Beide Kronen haben parallel gefräste Seitenflächen, über die sie sich ineinanderschieben lassen, und den Zahnersatz so sicher verankern. Zahnersatz in Verbindung mit Teleskopkronen ist immer herausnehmbar.

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Die Vollgusskrone …

wird vollständig aus einer Legierung gefertigt

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Die Vollkeramikkrone …

besteht aus einem Keramikkäppchen, welches keramisch verblendet wird. Vollkeramikkronen schließen nicht nur allergische Reaktionen auf Metall aus, sie sind durch das Fehlen des Metallgerüstes auch sehr lichtdurchlässig, welches sich sehr positiv auf die Ästhetik auswirkt. Aus diesem Grund sind Vollkeramikkronen, besonders für den Frontzahnbereich, sehr zu empfehlen.

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Ein Modellguss …

besteht aus einer Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung. Konfektionierte Kunststoffzähne werden an dem Modellguss mit zahnfleischfarbenen Kunststoff befestigt. Ein Modellguss ist immer herausnehmbar. Er wird mit Klammern oder integrierten Teleskopen bzw. Geschieben (=kombinierter Zahnersatz) befestigt. Kombinierter Zahnersatz ist ästhetisch anspruchsvoll und eine komfortable Alternative zum Klammermodellguss, denn Klammern stellen (z.B. beim Lachen) für viele Patienten ein kosmetisches Problem dar.

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Eine Totalprothese …

ergänzt die komplette Zahnreihe eines Ober- oder Unterkiefers. Totalprothesen sind herausnehmbar und werden vollständig aus Kunststoff gefertigt. Zur Stabilisation können sie mit einem Metallbügel bzw. Metallgitter verstärkt werden. Es gibt eine vielfältige Auswahl an konfektionierten Kunststoffzähnen. Darüber hinaus lassen sich konfektionierte Kunststoffzähne auf Wunsch zusätzlich individualisieren. Für Patienten mit einer Kunststoffallergie oder einer empfindlichen Schleimhaut werden spezielle Allergiker-Kunststoffe angeboten. Der Halt einer Totalprothese beruht auf dem Prinzip der Adhäsivkräfte. Diese werden durch die Formgebung der Prothesenränder, sowie durch die Hohllegung eines Bereiches auf der Oberkiefermitte unterstützt.

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Durch Veneers …

lassen sich Farbe, Form und kleinere Fehlstellungen der Frontzähne korrigieren. Bei dieser Technik wird eine flache (0,4 -0,8 mm), individualisierte Keramikschale durch adhäsive Verklebung fest auf dem Zahn befestigt. Je nach Situation muss dafür ein Minimum an Zahnsubstanz der vorderen Zahnfläche abgetragen werden. Steht ein Zahn etwas zurück, ist genügend Platz vorhanden, um das Veneer ohne Substanzverlust zu befestigen, und das Bild einer ebenmäßigen Zahnreihe zu erzeugen.

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Zu viele Zähne verloren? Was nun?

Festsitzender Zahnersatz benötigt Pfeilerzähne an strategisch wichtigen Punkten. Wenn diese wichtigen Zähne nicht mehr vorhanden sind, kann Ihnen Ihr Zahnarzt durch Implantation künstlicher Zahnwurzeln (Implantate) weiterhelfen. Hierzu ist eine eingehende Untersuchung durch Ihren behandelden Zahnarzt erforderlich.

Was macht festsitzenden Zahnersatz so angenehm ?

Kronen und Brücken tragen sich wie Ihre eigene Zähne. Sie können ohne wesentliche Einschränkungen kauen und beissen. Niemand erkennt gutgemachte Kronen und Brücken, da sie sich ästhetisch hervorragend in Ihr Lächeln einfügen. Sie können nicht unvermittelt herausfallen und müssen nicht unangenehm nach dem Essen herausgenommen werden. Sie pflegen sie wie ihre eigenen Zähne.

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Amalgam: Ist das noch zeitgemäß?

Amalgam ist seit 150 Jahren in der Zahnmedizin als Füllungsmaterial bekannt.
Es besteht aus einer Legierung von ca. 50% Quecksilber, 35% Silber, der Rest beinhaltet Zinn, Zink, Kupfer und Cadmium!
Quecksilber und Cadmium sind die mit am stärksten wirksamsten Körpergifte!

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Warum halten Umweltmediziner Amalgam für so gefährlich?

Durch Korrosion und Abrasion, insbesondere bei Knirschern, wird Quecksilber herausgelöst! Durch andere Metalle im Mund kommt es zur Freisetzung durch Elektrolyse. Die Anreicherung von Quecksilber im Körper, durch Oxidation, wird über die Lunge aufgenommen.

Obwohl Amalgam weiterhin von den gesetzlichen Krankenkassen empfohlen und bezahlt wird, sollten Sie sich über Alternativen eingehend von Ihrem Zahnarzt beraten lassen.

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